Knorpelbildgebung
molekulare MRT Bildgebung
Ziele
Ziele

Die Früherkennung von Knorpelschäden bei der Arthroseentstehung ist für das Verständnis der Erkrankung und für die Entwicklung, Anwendung und die Verlaufsbeobachtung von operativen und konservativen Therapieverfahren von Bedeutung. Im Röntgenbild oder im Standard-MRT-Bild sichtbare Arthrosezeichen deuten auf eine bereits fortgeschrittene Gelenkdegeneration hin. Der Verlust der Kollagen-Integrität und eine Verminderung an Glykosaminoglykanen (GAG) dagegen sind als frühes Ereignis bei der Arthrose bekannt. Verschiedene biochemisch sensitive MRT-Verfahren ( "Molekulare" oder "Qualitative" MRT-Bildgebung) dienen der in vivo Beurteilung der Kollagenstruktur  oder des GAG-Gehaltes und erlauben so die Beurteilung der Knorpelqualität.
Wirkweise der MRT-Sequenz: in dem Maße, wie zuvor negative Ladung in Form von GAG abgebaut
wurde kann Kontrastmittel in den Knorpel diffundieren.
KM im Knorpel führt zu einer Reduktion des MRT-Parameters T1-Zeit.
Mit radiären Rekonstruktionen aus einem dreidimensionalen Datensatz ist es möglich,
eine genaue Übersicht über das den Knorpel des Hüftgelenkes zu erhalten.